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Genetische Beratung bei Brustkrebs Sprechstunde

Das Risiko einer Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken liegt bei 12-13 %. Durch Häufung von Brustkrebsfällen in der Familie kann auch ein familiäres Risiko vorliegen und das Erkrankungsrisiko erhöhen.

Ein kleiner Anteil von circa fünf bis zehn Prozent ist genetisch bedingt, also durch eine Genmutation verursacht. Die Mutationen in den Genen BRCA1 und 2 werden für  ca. 50% der genetisch bedingten Brustkrebsformen verantwortlich. Bei Nachweis einer BRCA Mutation steigt das Risiko an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken erheblich an im Vergleich zur restlichen Bevölkerung. Daher ist es wichtig Personen mit einer Mutation zu identifizieren um entsprechende Vorsorgemassnahmen anzubieten und einzuleiten.

Zwei Frauen schauen sich einen Bericht zusammen an

Wann ist eine genetische Beratung sinnvoll?

Eine genetische Testung ist sinnvoll, wenn der Mutationsnachweis als Konsequenz präventive oder prophylaktische Massnahmen bedingt oder die prädiktive Testung in einer Hochrisikofamilie mit dem Mutationsausschluss zu einer Entlastung führt.

  • Grundsätzlich soll bei jeder Patientin mit der Diagnose Brust- oder Eierstockkrebs die Frage nach einer tumorgenetischen Beratung gestellt werden
  • Entscheidend für eine Testung ist das Alter der erkrankten Patientin und die Anzahl der Fälle von Brust- oder Eierstockkrebs in einer Familie
  • Bei Familien mit einer nachgewiesenen BRCA-Mutation sollte Angehörigen eine Beratung und Testung ermöglicht werden.
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Ablauf einer genetischen Beratung und Testung

Vor einer genetischen Testung sollte ein ausführliches Gespräch mit der Erkrankten oder ratsuchenden Person geführt werden. Die Zuweisung in unsere Sprechstunde kann durch den Hausarzt, die Hausärztin, den betreuenden Frauenarzt oder durch die betreuende Frauenärztin erfolgen, aber auch bei eigenem Interesse und Informationsbedarf aufgrund zahlreich erkrankter Familienangehöriger.
Nach Erarbeiten eines Familienstammbaumes kann die Entscheidung getroffen werden ob eine genetische Testung sinnvoll erscheint. In der Regel wird zuvor bei der Krankenkasse der Versicherten eine Kostengutsprache eingeholt.
Für die genetische Untersuchung ist die Abnahme einer Blutprobe notwendig, welche in einem externen Labor analysiert wird. Nach Erhalt des Resultates (ca. vier Wochen Wartezeit) erfolgt in der Regel eine erneute Besprechung in unserer Sprechstunde.

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich entweder selbst anmelden oder von Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt, Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt zuweisen lassen.

Tel. +41 44 255 42 37

Montag – Mittwoch, Freitag von 8.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag von 8.00 – 12.00 Uhr

Für Zuweisende

Universitätsspital Zürich
Klinik für Gynäkologie
Frauenklinikstrasse 10
8091 Zürich

Tel. +41 44 255 42 37

Montag – Mittwoch, Freitag von 8.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag von 8.00 – 12.00 Uhr

Sprechzimmer

Universitätsspital Zürich
Senologische Sprechstunde
NORD1 E135
Frauenklinikstrasse 10
8091 Zürich

Verantwortliche Kaderärztin

Julia Talimi-Schnabel, Dr. med.

Oberärztin, Klinik für Gynäkologie
Oberärztin, Brustzentrum

Spezialgebiete: Senologie (Diagnostik und Therapie gut- und bösartiger Brusttumore), Brustchirurgie (Mamma-Senioroperateur), Medikamentöse Tumortherapie und genetische Beratung
Tel. +41 44 255 42 37

Fragebogen Brustkrebsveranlagung

Behandelnde Fachbereiche

Brustzentrum

Klinik für Gynäkologie