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Weltweit die ersten Positronen-Emission-Tomographie/ Computertomographie Scanner mit digitaler PET-Detektortechnik am USZ

Medienmitteilung

20. März 2017

An der Klinik für Nuklearmedizin am UniversitätsSpital Zürich (USZ) wurden die zwei weltweit ersten PET/CT-Geräte der neuesten Generation mit digitaler Detektortechnologie in Betrieb genommen. Damit kann die Diagnostik verbessert und die Strahlenbelastung für die Patienten weiter gesenkt werden.

Bereits im Jahr 2001 wurde in der Klinik und_x000D_
Poliklinik für Nuklearmedizin am USZ das weltweit erste PET/CT-Gerät_x000D_
(Positronen-Emission-Tomographie / Computertomographie) installiert. Damit_x000D_
wurde die sogenannte Hybridbildgebung eingeführt. Dabei wird die Stoffwechsel-Information_x000D_
aus der PET über Aggressivität und Ausdehnung z.B. von Krebserkrankungen_x000D_
kombiniert mit der exakten anatomischen Information aus der CT, so dass die_x000D_
Krebserkrankung und ihre Ableger genau erfasst und behandelt werden können._x000D_
Diese Untersuchung ist heute in der Krebsbehandlung nicht mehr wegzudenken._x000D_
Jährlich werden am USZ über 5000 PET/CT-Untersuchungen durchgeführt.

Der aktuelle technologische Entwicklungsschritt bei_x000D_
den neuen PET/CT-Geräten des Typs DISCOVERY MI von GE Healthcare verbessert_x000D_
einerseits die Genauigkeit und Treffsicherheit der Diagnostik v.a. bei Krebs-,_x000D_
Herz- und Hirnerkrankungen. Andererseits ermöglicht die erhöhte Empfindlichkeit_x000D_
der Detektoren eine Verminderung der verwendeten Radiopharmaka-Dosis, wodurch_x000D_
die Strahlenbelastung für die Patienten weiter sinkt, was die Untersuchung noch_x000D_
schonender macht. Im Dezember 2016 und im März 2017 erfolgte die Inbetriebnahme_x000D_
von zwei PET/CT des gleichen Typs am USZ, sodass das PET-Zentrum nun komplett_x000D_
mit der weltweit neuesten PET/CT-Technologie ausgerüstet ist.

Ansprechpartner für Fragen:
Prof. Dr. med. Philipp A. Kaufmann
Chefarzt Klinik für Nuklearmedizin, UniversitätsSpital Zürich
Tel.: +41 44 255 95 77, pak@usz.ch

 

 

​Bild: Positronen-Emission-Tomographie/Computertomographie Scanner mit digitaler PET-Detektortechnik

Medienmitteilung als Druckversion (PDF)