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Mammografie

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung, die zur Früherkennung von Brustkrebs unentbehrlich ist. Aber auch gutartige Veränderungen der Brust kann sie aufspüren. Lesen Sie, wie die Mammografie funktioniert, wie sie abläuft und welche Vorteile und Risiken sie besitzt. Ausserdem: Alle Fakten über das Mammografie-Screening in der Schweiz sowie die Häufigkeit von Brustkrebs.

Überblick: Was ist eine Mammografie?

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit der wir gutartige und bösartige Veränderungen aufspüren können. Dazu gehören zum Beispiel Fibroadenome, Lipome, die Mastopathie, Mikrokalk als Hinweis auf Brustkrebsvorstufen oder Brustkrebs (Mammakarzinom) selbst. Zysten, die ebenfalls bei vielen Frauen in der Brust vorkommen, sind dagegen im Ultraschall (Sonografie) besser erkennbar.

Bei der Mammografie werden die Brüste nacheinander fest zwischen zwei Plexiglasplatten zusammengedrückt. Dann nehmen medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) jede Brust aus zwei verschiedenen Richtungen auf. Es entstehen also insgesamt vier Röntgenbilder in Schwarz-Weiss – zwei von jeder Brust. Diese interpretieren wir anschliessend und stufen die Befunde als normal oder verdächtig ein.

Die Mammografie kombinieren wir oft noch mit anderen bildgebenden Verfahren, etwa dem Brustultraschall (Mamma-Sonografie) oder der Magnetresonanztomografie (Mamma-MRT). Im Verdachtsfall liefern sie noch weitere Informationen, die wir wie Puzzlestücke zusammensetzen und dann zu einer Einschätzung kommen.

Wann die Mammografie helfen kann

Die Mammografie kann in verschiedenen Fällen wichtige diagnostische Hinweise liefern. Beispiele sind:

  • Früherkennung von Brustkrebs – sie gilt als wichtigste Methode, um Brustkrebs rechtzeitig zu entdecken.
  • Familiäres Risiko für Brustkrebs – in manchen Familien kommt das Mammakarzinom gehäuft vor und enge Verwandte haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls daran zu erkranken.
  • Abklärung von Auffälligkeiten, etwa bei einem Knoten oder einer Verhärtung in der Brust
  • Mammografie-Screening: Eine Reihenuntersuchung an gesunden Frauen ohne Brustkrebs-Symptome (ab 50 Jahren, alle zwei Jahre, in einigen Kantonen in der Schweiz) – die Mammografie erfolgt nach genau festgelegten Qualitätskriterien.
  • Nachsorge bei Frauen, die schon einmal an Brustkrebs erkrankt waren – ein möglicher Rückfall lässt sich aufdecken.

Wie funktioniert eine Mammografie?

Die Mammografie ist eine schnelle und unkomplizierte Untersuchung der Brust, bei der wir Röntgenstrahlen einsetzen und so die Brust in mehreren Ebenen „durchleuchten“. Eine in das Gerät integrierte Röntgenröhre erzeugt die Röntgenstrahlung. In den meisten Fällen verwenden wir heute die digitale Mammografie. Das bedeutet, dass sich die Bilder elektronisch auswerten, speichern und archivieren lassen. Wir können so bei der nächsten Mammografie immer wieder „Vorher-Nachher-Vergleiche“ anstellen. Die analoge Mammografie mit Filmplatten verwenden heute nur noch wenige radiologische Arztpraxen.

Wir fertigen Bilder der beiden Brüste in zwei Ebenen an: Die Röntgenstrahlen durchdringen die Brüste einmal von oben nach unten und nochmals von schräg-seitlich. „Kraniokaudal“ und „mediolateral oblique“ sind die Fachbegriffe für die verschiedenen Richtungen. So erhalten wir im Anschluss vier Mammografiebilder.

Was sieht man auf den Mammografie-Bildern?

Auf diesen Schwarz-Weiss-Bildern – den Mammogrammen – können wir Auffälligkeiten der Brust erkennen, zum Beispiel zuvor getastete oder im Ultraschallbild sichtbare Knoten oder Verhärtungen. Die Mammografie macht zudem Veränderungen im Drüsen-, Binde- und Fettgewebe der Brust sichtbar, die sich weder von aussen sehen noch spüren lassen. Ein Beispiel sind Mikroverkalkungen. Sie bilden sich, wenn Zellen absterben und sich das Brustgewebe umbaut. Dieser feine Mikrokalk ist ein wichtiger Hinweis auf Brustkrebsvorstufen oder sogar schon Brustkrebs selbst.

Es gibt verschiedene gutartige, aber auch bösartige Veränderungen des Brustgewebes. Gutartige Tumoren erscheinen meist gleichmässig dicht und besitzen von aussen eine glatte Begrenzung. Bösartige Tumoren haben dagegen oft keine scharfe Umrandung, sondern „fransen“ aus. Auch die Grösse der Veränderung können wir auf einem Mammogramm sehen. In der Regel beurteilen zwei Radiologen oder Radiologinnen die Bilder unabhängig voneinander. Denn es gilt der Grundsatz: „Vier Augen sehen mehr als zwei.“

Allerdings können wir anhand der Mammografiebilder keine sichere Aussage darüber treffen, ob eine Frau tatsächlich Brustkrebs hat oder nicht. Denn die Aussagekraft der Mammografie hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Dichte des Drüsengewebes oder dem Lebensalter. Bei jüngeren Frauen unter 40 Jahren ist das Brustgewebe meist sehr dicht, was die Diagnostik erschwert. Gewissheit bringt im Zweifelsfall nur eine Gewebeprobe, die Biopsie. Dabei entnehmen wir Zellmaterial aus dem verdächtigen Areal. Ein Pathologe oder eine Pathologin analysiert es anschliessend im Labor unter dem Mikroskop. Gut- und bösartige Zellen lassen sich mit hoher Sicherheit unterscheiden.

Strahlenbelastung durch die Mammografie

Wie jede Röntgenuntersuchung ist auch die Mammografie mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Allerdings ist die Strahlendosis vergleichsweise gering. Fachleute stufen das Risiko, dass die Röntgenstrahlen das Erbgut von Zellen verändern und so Krebs auslösen, als minimal ein. Der Nutzen der Untersuchung sei um ein Vielfaches höher, so ihr Fazit. Für die Durchführung einer Mammografie gelten zudem hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards, damit keine Frau einem unnötigen Risiko durch eine hohe Strahlenbelastung ausgesetzt ist.

Mammografie: Der Ablauf Schritt für Schritt

Eine Mammografie können Sie zum Beispiel in einer radiologischen Praxis, in einem zertifizierten Brustzentrum oder bei uns im Universitätsspital durchführen lassen. Wichtig ist, dass Sie sich vorab gut über die Chancen und Risiken einer Mammografie informieren. Es gibt viele Informationsmaterialien, aber Sie können uns auch befragen. Erst dann entscheiden Sie sich, ob Sie die Mammografie durchführen lassen möchten oder nicht. Einige Tipps vorab:

  • Verwenden Sie vor der Mammografie möglichst kein Deodorant. Es können Rückstände auf der Haut bleiben, welche anschliessend die Bildqualität beeinträchtigen.
  • Wählen Sie Kleidung, die Sie schnell und einfach ablegen können. Der Ablauf der Mammografie lässt sich etwa so beschreiben: • Sie machen in der Kabine Ihren Oberkörper frei und entfernen sämtliche Schmuckstücke, Piercings und andere bewegliche Metallteile.
  • Im Raum, indem sich das Mammografie-Gerät befindet, sind Sie in der Regel allein mit der Fachperson, die die Untersuchung durchführt.
  • Sie stehen möglichst locker vor dem Gerät und lassen sich von der Fachperson in die richtige Position führen. Folgen Sie möglichst genau den Anweisungen, die Ihnen das Personal gibt – so geht es am schnellsten. Die meisten haben viel Erfahrung mit der Mammografie und führen täglich mehrere Untersuchungen durch.
  • Die Brust wird jetzt vorsichtig zwischen zwei Plexiglasplatten in die richtige Position gebracht, flach zusammengedrückt und fixiert. So wird das Gewebe besser durchlässig für die Röntgenstrahlen, die nötige Strahlendosis ist geringer und die Bilder sind anschliessend aussagekräftiger. Manche Frauen empfinden die Kompression als schmerzhaft. Sprechen Sie mit dem Fachpersonal, wenn es Ihnen zu fest ist. In der Regel ist der Druck jedoch für die kurze Zeit der Untersuchung gut auszuhalten. Das Zusammendrücken schädigt die Brust übrigens nicht.
  • Vermeiden Sie unnötige Bewegungen, weil die Bilder sonst unscharf werden.
  • Vier Aufnahmen von oben nach unten und von schräg-seitlich bedeuten: viermal die Position wechseln und viermal eine Kompression der Brust. Aber normalerweise ist die Mammografie nach wenigen Minuten vorbei.

Mammografie – wann?

Der beste Zeitpunkt für eine Mammografie ist während oder in der ersten Woche nach der Menstruation. Dann ist der Flüssigkeitsgehalt der Brust am geringsten und das Gewebe ist weich und elastisch. Wir können die Bilder hier am besten beurteilen. Wenn Sie sich jedoch wegen eines Knoten oder einer Veränderung Sorgen machen, können Sie die Mammografie zu jeder Zeit durchführen lassen. Nach der letzten Regelblutung – der Menopause – spielt der Zeitpunkt übrigens keine Rolle mehr.

Einsatzgebiete: Wann wird die Mammografie angewendet?

Die Mammografie ist eine sehr wichtige Untersuchungsmethode, durch die wir Informationen über Veränderungen und Auffälligkeiten im Brustgewebe gewinnen können.

Folgende Einsatzbereiche gibt es für die Mammografie:

  • Sie gilt als wichtigste Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Die Untersuchung heisst auch Früherkennungsmammografie
  • Auffälligkeiten wie Knoten oder Verhärtungen in der Brust, aber auch Brustkrebs-Symptome wie Einziehungen der Brustwarze, Ausfluss aus der Brustwarze, eine Grössenveränderung der Brust oder Hautveränderungen (Dellen, „Orangenhaut“) lassen sich mittels Mammografie genauer abklären. Manchmal sind das Abtasten der Brust und der Ultraschall nicht aussagekräftig genug und es bestehen weiterhin Zweifel, ob die Veränderung gut- oder bösartig ist. Hier sprechen wir von diagnostischer Mammografie.
  • Sie kommt ausserdem zum Einsatz, wenn Brustkrebs in der Familie liegt und schon nahe Verwandte wie die Mutter oder Schwester an dieser Krebsart erkrankt sind. Dann ist das Risiko eines engen Angehörigen erhöht, ebenfalls ein Mammakarzinom zu entwickeln. Beim familiär oder erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs spielen besonders zwei veränderte Gene eine Rolle: BRCA1 und BRCA2, die für etwa fünf bis zehn Prozent der Brustkrebsfälle verantwortlich sind. Diese Gene sind am besten untersucht. Ein Gentest kann nachweisen, ob eine Frau eines der mutierten Gene geerbt hat. Zuvor ist immer eine ausführliche Beratung wichtig. Inzwischen sind noch einige weitere Brustkrebsgene bekannt, etwa ATM, BARD1, CHEK2, PALB2 und RAD51D. Wie hoch das Brustkrebsrisiko in diesen Fällen ist, lässt sich jedoch oft nur schwer beziffern.
  • Bei Frauen, die schon an Brustkrebs erkrankt sind, setzen wir die Mammografie in der Nachsorge ein. Eine eventuelle Rückkehr des Brustkrebses (Rezidiv) lässt sich so frühzeitig diagnostizieren. Die zeitlichen Intervalle für die Nachsorge sind zunächst kürzer und verlängern sich dann, wenn es keinen Rückfall gibt.

Mammografie-Screening in der Schweiz – nicht in jedem Kanton

In einigen Kantonen in der Schweiz gibt es für Frauen ab 50 Jahren das Angebot eines Mammografie-Screenings. Darunter verstehen Fachleute eine Reihenuntersuchung an gesunden Frauen, die keine Symptome haben, die auf Brustkrebs hindeuten. Alle zwei Jahre erhalten sie eine Einladung dazu. Für Frauen ist die Untersuchung kostenlos – die Krankenversicherungen bezahlen sie. Das Screening muss hohe, gesetzlich festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen und soll für jede Frau im entsprechenden Alter zugänglich sein. So müssen die Mammografiebilder mindestens zwei Fachleute unabhängig voneinander beurteilen. Zudem gibt es in den Programmen spezielle Anforderungen an die Ausbildung der Personen, welche die Mammografie durchführen und beurteilen. Allerdings gibt es das Mammografie-Screening nicht flächendeckend in allen Schweizer Kantonen. Das Angebot für Frauen besteht zum Beispiel in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura (inkl. Berner Jura), Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt und Wallis. In manchen Kantonen ist die Einführung geplant. In Kantonen ohne Screening-Programm findet die Früherkennung ausserhalb davon statt. Besprechen Sie die Möglichkeiten der Mammografie immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Das Swiss Cancer Screening bietet eine Übersicht über die Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung in den jeweiligen Kantonen in der Schweiz.

Mammografie-Screening: Vorteile

Das Mammografie-Screening besitzt einige Vor- und Nachteile, über die Sie sich zuvor genau informieren sollten. Es gibt umfangreiche Informationsmaterialien, aber Sie können auch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin befragen. Erst dann treffen Sie eine Entscheidung, ob Sie daran teilnehmen möchten oder nicht. Die wichtigsten Vorteile und einige Zahlen:

  • Ein qualitätsgesichertes Mammografie-Programm kann Todesfälle durch Brustkrebs verhindern. Dies haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen.
  • Wenn 1‘000 Frauen ab dem 50. Lebensjahr regelmässig alle zwei Jahre am Mammografie-Screening teilnehmen, sterben in den folgenden 20 Jahren 16 Frauen an Brustkrebs.
  • Würden diese 1‘000 Frauen nie an einem Brustkrebs-Screening teilnehmen, kämen dagegen 20 Frauen durch Brustkrebs zu Tode.
  • Über einen Zeitraum von 20 Jahren gesehen erspart das Screening also vier Frauen den Tod durch Brustkrebs.
  • Wenn wir einen Brustkrebs frühzeitig entdecken, fällt die Krebsbehandlung weniger intensiv und belastend aus. Im Frühstadium besitzt der Brustkrebs zudem sehr gute Heilungschancen.

Mammografie-Screening: Nachteile

Die wichtigsten Nachteile des Mammografie-Screenings sind:

  • Die Mammografie kann zu falsch-positiven Ergebnissen führen. Die Veränderung wird als möglicher Brustkrebs eingestuft, stellt sich jedoch schliesslich als gutartig heraus. Frauen müssen sich in diesem Fall weiteren Untersuchungen unterziehen, etwa einer Biopsie. Diese ist wiederum mit Risiken behaftet. Zudem werden sie unnötig in Angst und Schrecken versetzt. Ein Rechenbeispiel: Von 1‘000 Frauen, die ab einem Alter von 50 Jahren regelmässig alle zwei Jahre am Mammografie-Screening teilnehmen, erhalten 250 Frauen einen auffälligen Befund. Bei etwa 185 dieser Frauen stellt sich die Veränderung durch weitere Untersuchungen als gutartig heraus – diese Befunde sind also falsch-positiv. Etwa 65 Frauen erhalten die Diagnose Brustkrebs.
  • Umgekehrt kann die Mammografie auch falsch-negative Ergebnisse liefern. Der Brustkrebs ist auf den Bildern nicht sichtbar und wir geben fälschlicherweise Entwarnung. Dennoch hat die Frau Brustkrebs, der zunächst unentdeckt bleibt. Er kann weiter wachsen und benötigt anschliessend eine intensivere Behandlung. Auch die Heilungsaussichten sind ungünstiger bei weiter fortgeschrittenem Brustkrebs.
  • Die Mammografie birgt die Gefahr von Überdiagnosen und Übertherapien. Wir finden kleinere Tumoren in der Brust, die langsam wachsen und der Frau zu Lebzeiten womöglich nicht gefährlich geworden wären. Die Frauen erhalten anschliessend eine Behandlung, die vielleicht unnötig gewesen wäre, etwa eine Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung. Wir können jedoch meist nicht vorhersagen, welche Tumoren ungefährlich bleiben und welche nicht.
  • Manchmal finden wir auch bösartige Tumoren, die aggressiv und nicht mehr behandelbar oder heilbar sind. Dies bedeutet für die Frauen eine längere Leidens-, aber nicht Lebenszeit.
  • Es kann sich ein sogenannter „Intervallkrebs“ entwickeln. Innerhalb der zwei Jahre, die zwischen den Mammografie-Screenings liegen, entsteht manchmal Brustkrebs.

Die Schweizer Krebsliga empfiehlt und unterstützt das Mammografie-Screening-Programm. Es habe aus ihrer Sicht deutlich mehr Vorteile als Nachteile. Daher sollten alle Kantone solche Programme zur Brustkrebsfrüherkennung aufbauen und einführen. Auch unter dem Aspekt der Chancengleichheit sei dies bedeutsam. Anderer Ansicht ist das Swiss Medical Board – ein Schweizer Gremium, das medizinische Leistungen beurteilt. In einem Bericht aus dem Jahr 2014 kam es zum Schluss, dass bestehende Mammografie-Programme befristet und keine neuen Programme eingeführt werden sollen.

Brustkrebs in der Schweiz – Häufigkeit und Alter

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, auch in der Schweiz. Hierzulande erkranken rund 6‘000 Frauen pro Jahr neu an einem Mammakarzinom. Etwa 80 Prozent der Frauen sind 50 Jahre und älter, wenn sie die Diagnose Brustkrebs erhalten. Bei jungen Frauen ist das Mammakarzinom vergleichsweise selten. Ein bösartiger Tumor in der Brust ist die häufigste krebsbedingte Todesursache. Mehr als 1‘400 Frauen jährlich sterben an Brustkrebs. Dennoch sind die Heilungschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten wie Lungen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs gut. Ungefähr 80 Prozent der Frauen sind fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Je früher wir den Brustkrebs finden, desto besser und schonender ist er behandelbar und desto günstiger ist die Prognose.

Behandelnde Fachbereiche

Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie

Klinik für Nuklearmedizin