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Flaggschiff-Projekt zum Thema Haut

Mitteilung

24. Oktober 2016

Ein neues interdisziplinäres Grossprojekt des Verbunds «Hochschulmedizin Zürich» widmet sich dem Thema Haut. Der Standort Zürich soll zu einem weltweit führenden Zentrum der Hautforschung werden.

​Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler,_x000D_ Ingenieurinnen und Ingenieure, Ärztinnen und Ärzte der UZH, der ETH Zürich_x000D_ sowie des USZ und weiterer universitärer Kliniken werden in Zukunft gemeinsam_x000D_ neue Therapien und Diagnoseverfahren für Hautkrankheiten und_x000D_ Wundheilungsstörrungen entwickeln und die Grundlagen dieser Erkrankungen_x000D_ erforschen. Den Rahmen dafür bildet das Grossprojekt «Skintegrity», ein neues_x000D_ Flagship-Projekt des Verbundes «Hochschulmedizin Zürich». Zur_x000D_ Anschubfinanzierung erhält das Projekt eine Million Franken, wovon je die_x000D_ Hälfte von der UZH und der ETH Zürich beigesteuert werden. Offiziell startete_x000D_ Skintegrity am 1. Oktober.

Geleitet wird das Projekt von Sabine Werner, Professorin für_x000D_ Zellbiologie an der ETH Zürich, und von Lars French, Professor für Dermatologie_x000D_ und Venerologie an der UZH und Direktor der Dermatologischen Klinik am_x000D_ UniversitätsSpital Zürich. Jetzt schon gibt es an der UZH, der ETH Zürich und_x000D_ den universitären Spitälern eine grosse Expertise in der Hautforschung, sowohl_x000D_ in der Grundlagenforschung als auch in der klinischen Anwendung.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Hautkrankheiten wie_x000D_ Hautkrebs, chronische Hautwunden oder Sklerodermie sind weitere Fortschritte_x000D_ bei deren Diagnose und Behandlung wünschenswert. «Die einzigartige_x000D_ Zusammenarbeit zwischen hochspezialisierten Klinikern und Wissenschaftlern der_x000D_ UZH und ETH auf diesem Gebiet bringt die beste Expertise in der Biologie,_x000D_ Medizin, Mechanik und Ingenieurwesen zusammen, um solche Entwicklungen zu_x000D_ ermöglichen», sagt French.Das Grossprojekt Skintegrity wird es verschiedenen_x000D_ Forschungsteams in Zürich ermöglichen, neue Kooperationen einzugehen und_x000D_ bestehende zu stärken. So wurde neulich eine Phase-1 Studie mit einer aus_x000D_ körpereigenen Zellen hergestellten Ersatzhaut am Kinderspital erfolgreich_x000D_ abgeschlossen. Neu ist nun aber, dass der Ingenieurbereich, in dem die ETH_x000D_ Zürich besonders stark ist, in die Zusammenarbeit einbezogen wird.

Der interdisziplinäre Ansatz von Skintegrity soll sich_x000D_ positiv auf die Ausbildung von Ärzten, Grundlagenwissenschaftlern und_x000D_ Ingenieuren auswirken. «Auf lange Sicht wird die synergistische Arbeit von_x000D_ Experten aus verschiedenen Disziplinen zu einem breiten Spektrum an innovativen_x000D_ sowie personalisierten klinischen Lösungen in den Bereichen Dermatologie,_x000D_ Rheumatologie, Pädiatrie und Hautchirurgie führen», so French.

Mehr Informationen zu Skintegrity auf der Newsseite der_x000D_ Universität Zürich: www.news.uzh.ch/de/articles/2016/Forschungskooperation.html