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Forschung der Klinik für Thoraxchirurgie

Unser internationales Forschungsteam der Klinik für Thoraxchirurgie ist sowohl im Bereich der experimentellen wie auch im Bereich der klinischen Forschung tätig. Zudem sind wir an zahlreichen nationalen und internationalen Studien beteiligt.


Mitarbeiterfoto auf einer Terrasse

Unsere Schwerpunkte in der klinischen Forschung

Unsere Schwerpunkte in der experimentellen Forschung

Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir, nicht zuletzt auch wegen der zunehmenden klinischen Relevanz, im Bereich der onkologischen Forschung. Hier werden vor allem die Untersuchungen unserer Tumorbank mit inzwischen mehr als 800 Tumorproben von chirurgisch resezierten Bronchuskarzinom- und Mesotheliompatientinnen und -patienten weitergeführt, um auf molekularer Ebene nach spezifischen diagnostischen und prognostischen Markern zu suchen.

Die Mesotheliomforschung unter der Koordination von Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz hat mit Unterstützung von Krebsliga und ESMO-Fellowship sowohl experimentell als auch klinisch sehr grosse Fortschritte gemacht. Mit der von I. Schmitt-Opitz eingeworbenen hoch kompetitiven SNF-Förderungsprofessur und der über 4 Jahre gewährten finanziellen Unterstützung sind einige klinische und laborexperimentelle Stellen besetzt. Insbesondere wurde die erste klinische Mesotheliomstudie (Influence Meso) durchgeführt, bei welcher umfangreiche translationale Forschung der letzten Jahre umgesetzt wird.

Von Dr. phil. Stephan Arni wurde eine Methode etabliert, erfolgreich Gewebeproben von Patientinnen und Patienten mit Adenokarzinomen auf spezifische Enzymaktivitäten zu analysieren. Dies nunmehr nicht nur für Serinhydrolasen, sondern auch für Kinasen. Dieses Projekt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Rudolf Aebersold von der ETH.

Im Bereich der Transplantationsforschung hat Prof. Dr. Dr. med. Wolfgang Jungraithmayr als einer der ersten weltweit die orthotope unilaterale Lungentransplantation im Mausmodell entwickelt und weiter etablieren können, was im Bereich der immunologischen Fragestellungen unzählige neue Perspektiven eröffnet. Ihm ist von der Universität Zürich eine neu geschaffene Assistenzprofessur für experimentelle Lungentransplantation zugesprochen worden.

Prof. Dr. med. Ilhan Inci hat seine Forschung der Evaluation und Konditionierung durch Ex-Vivo Perfusion von Spenderlungen weitergeführt. Zudem haben wir weltweit erstmals beim Menschen eine Spenderlunge erfolgreich transplantiert, bei der mit Fibrinolytika akute Lungenembolien im Ex Vivo Perfusionssystem aufgelöst wurden.