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Therapie von Knochenmetastasen (Radium-223)

Knochenmetastasen sind ein vor allem symptomatisch sehr relevanter Teil der malignen Erkrankung. Es ist mehrfach erwiesen, dass Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Knochentumoren oder Metastasen eine Häufung von Frakturen, Nervenkomplikationen oder schweren immobilisierenden Schmerzen haben. Die Knochenrelevanten Ereignisse (SRE) sind für Patientinnen und Patienten limitierend v.a. in Tumoren wie dem Prostatakarzinom.

Überblick

Radium-223 wurde im Jahr 2014 mit Hilfe des Universitätsspital Zürich in der Schweiz zugelassen. Ra-223 ist ein analog des Kalzium und lagert sich in aktiven Knochenmetastasen ein. Aufgrund der hohen und punktgenauen Bestrahlung des Radium-223 werden hierbei alle Knochenmetastasen des Körpers mit einer hohen lokalen Bestrahlung behandelt. Da Radium-223 ein sogenannter Alphastrahler ist, werden hierbei nur ca. 10 Zelldurchmesser lokal behandelt. Die Indikation ist die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom (CRPC) und symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasen wenn eine Chemotherapie nicht indiziert ist oder bei Progredienz nach Docetaxel.

Ablauf

Ablauf der Radium 223 Therapie beim Prostatakarzinom

Indikationen zur Radium-223-Therapie

Generelle Indikation
Kontraindikation
Patientinnen und Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom (CRPC) und symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasen wenn eine Chemotherapie nicht indiziert ist oder bei Progredienz nach Docetaxel. Hb < 10g/dl, Tc < 100’000 /ul, ANC < 1’500 ug/l

Verantwortliche Fachpersonen

Ivette Engel-Bicik, Dr. med.

Stv. Leiterin Schilddrüsentumorzentrum, Comprehensive Cancer Center Zürich
Oberärztin meV, Klinik für Nuklearmedizin

Spezialgebiete: Schilddrüsenerkrankungen inkl. Therapie, Radionuklidtherapien (SIRT, PRRT, Xofigo)
Tel. +41 44 255 35 55

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen.

Für Zuweisende

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