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Forschung zu Burnout

In diesem Forschungsbereich untersuchen wir Ursachen und Konsequenzen des arbeitsbezogenen Burnout mit einem Fokus auf Gesundheitsfachpersonen.

Burnout wird als negativer affektiver Risikozustand für die Entwicklung von psychischen und körperlichen Krankheiten als Folge von chronischem Arbeitsstress verstanden und weist bei verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen eine alarmierend hohe Prävalenz auf. Nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) ist Burnout durch Gefühle von emotionaler Erschöpfung, Entfremdung und Distanzierung von der Arbeit und verminderter Leistungsfähigkeit bei der Arbeit charakterisiert.

Frau legt ihren Kopf in ihre verschränkten Arme auf einem Tisch in einem Zug

Um Risikofaktoren zu identifizieren, die zu einem Burnout führen können, und um den Einfluss von Burnout auf die Psyche und den Körper zu erforschen, wenden wir psychometrische, stressphysiologische und kardiale Bildgebungsmethoden an. Dabei fokussieren wir insbesondere auf emotionale Prozesse, die Rolle von Arbeitsstressoren und auf die kardiovaskuläre Gesundheit. Die Ergebnisse unserer Forschung sollen dabei helfen, Risiken und Folgen von Burnout besser zu verstehen und Ansätze zu deren Reduktion zu entwickeln.

Ausgewählte Projekte innerhalb der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik