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UniversitätsSpital Zürich befürwortet Teilrevision des Zusatzhonorargesetzes

Medienmitteilung

30. Juni 2014

Im April 2014 hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Teilrevision des Zusatzhonorargesetzes (ZHG) in die Vernehmlassung gegeben. Das UniversitätsSpital Zürich (USZ) unterstützt in seiner Antwort die Stossrichtung der Revision, fordert allerdings eine offenere Formulierung bei der Definition der Erträge, an welchen die Ärzte beteiligt werden können.

Zur Stellungnahme des USZ haben Spitalrat und Spitaldirektion die direkt _x000D_
betroffene Ärzteschaft konsultiert, deren Anliegen in die Antwort einflossen. _x000D_
Positiv äussert sich das USZ zur generellen Stossrichtung der Revision, die _x000D_
vorsieht, dass der Spitalrat der verselbständigten Spitäler im Besitz des _x000D_
Kantons – neben dem USZ trifft dies auch auf das Kantonsspital Winterthur zu – _x000D_
eine eigenständige Honorarregelung beschliessen kann. Dies unter anderem aus _x000D_
folgenden Gründen:

  • Das geltende ZHG hat sich bewährt. Ein allfälliger Eindruck, dass die _x000D_
    heutige Regelung falsche Anreize setze und zu Missbrauch verleite, ist _x000D_
    unbegründet.
  • Die hoheitliche Regelung der Honorare stammt aus der Zeit, als das USZ noch _x000D_
    unselbständig und eine Verwaltungseinheit der Gesundheitsdirektion war. Was _x000D_
    damals richtig schien, stellt heute einen wesentlichen Eingriff in die autonome _x000D_
    Betriebsführung dar.
  • Das USZ finanziert sich seit der neuen Spitalfinanzierung 2012 beinahe _x000D_
    ausschliesslich über Erträge aus dem Betrieb – wie auch andere öffentliche und _x000D_
    private Listenspitäler. Eine kantonale Regelung der Honorare ist deshalb nicht _x000D_
    mehr zeitgemäss.

Grössere Flexibilität bezüglich des _x000D_
Honorarsubstrats

Ablehnend beurteilt das USZ den Vorschlag in der _x000D_
Vernehmlassung, dass der Gesetzgeber vorgeben soll, an welchen Spitalerträgen _x000D_
die Ärzte überhaupt beteiligt werden sollen (§11 des in die Vernehmlassung _x000D_
gegebenen Vorentwurfs vom 14. April 2014). Der Spitalrat sollte die Kompetenz _x000D_
haben, die Art der Erträge selbst zu bestimmen, aus welchen sich das Substrat _x000D_
zusammensetzt. Damit wird Flexibilität geschaffen, um Anreize zu entwickeln und _x000D_
zudem eine Gleichbehandlung mit anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen _x000D_
ermöglicht. Nur so können die vom KVG geforderten gleich langen Spiesse für alle _x000D_
Spitäler auch realisiert werden.

Ansprechpartner für Fragen:

Prof. Dr. Donat Spahn _x000D_

Direktor Institut für Anästhesiologie, UniversitätsSpital Zürich

Dr. _x000D_
Vital Zehnder
Leiter Generalsekretariat, UniversitätsSpital Zürich

Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an die Unternehmenskommunikation des _x000D_
UniversitätsSpitals Zürich, Tel. +41 44 255 86 20; medien@usz.ch

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